Das gute Leben beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit

Zu meinen Vorsätzen für 2019 gehört, dass ich mich weniger ärgern will. Was kann ich dafür tun ?

Ärger und Frustration entsteht nur dann, wenn wir etwas wollen und erwarten, das dann nicht eintritt. Das gilt im Privaten wie im Politischen.

Ein sehr anschauliches Beispiel war für mich in den letzten Monaten der Brexit: Die Briten hatten den Brexit per Volksabstimmung beschlossen. Die Mehrheit der Wähler ist für einen Ausstieg aus der EU. Es spielt keine Rolle, ob wir das richtig finden und nachvollziehen können. ES IST SO ! Und was machen sämtliche Medien und Politikdarsteller? Sie erklären, warum die Briten „falsch“ gewählt haben, sie geben ungebetene Ratschläge, sie hoffen auf einen Sinneswandel. Wie eigenartig . Ein gutes Miteinander mit den eigenwilligen Linksfahrern auf der Insel sollte das Ziel sein. Anerkennen, was ist und einen NEUEN Plan machen, wie es weiter geht, wäre eine vernünftige Option.

Eigentlich heißt der obige Satz ursprünglich „Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit“ und wird Winston Churchill zugeschrieben.Die Politik nehme ich in das gute Leben also gleich mit hinein.

  • Meine Wirklichkeit ist , dass von den politischen Repräsentanten, ganz gleich welcher Partei, keine oder nur sehr ungenügende Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit kommen und schlimmer noch, gar nicht gewollt sind.
  • Ich werde also meine Hoffnung und Erwartung nicht mehr auf sie setzen. Das hat zur Folge, dass ich mich an den pseudodemokratischen Theatervorstellungen, sprich Wahlen , nicht mehr beteiligen werde. Ich werde nicht zur Europawahl gehen, den Wahlkampf ignorieren und auch sämtliche Analysen dazu.
  • Ich werde nicht mehr zu Landtags- und Bundestagswahlen gehen, schalte den Deutschlandfunk ab, wenn es um den Machtkampf zwischen AKK oder Merz geht oder den Untergang der SPD.
  • Ich werde zahlreiche Artikel aus „Der Welt“, „Der Zeit“ oder „Der FAZ“ oder, oder, oder nicht mehr lesen müssen.

Die (meine) Wirklichkeit ist nämlich, dass all diese Figuren, Parteien und Parlamente nichts zu einem guten Leben, wie ich es verstehe , beitragen.

Deshalb kann ich aufhören, mich über sie zu ärgern. Lange genug, Jahrzehnte habe ich etwas erwartet, was nicht kommen wird. Und nun beginnt der gute Teil der Botschaft. Sobald ich meine Wirklichkeit anerkenne, werde ich wieder handlungsfähig. Ich höre auf, mich über andere zu beschweren, höre auf, mich über sie zu ärgern und kann das tun, was nötig ist, damit es besser wird. Wenigstens in meinem kleinen Umfeld.

Ich bin mir sicher, dass es viele Menschen da draußen gibt, die das auch wollen und von der politischen Kaste längst nichts mehr erwarten. Tun WIR uns zusammen, packen wir da an, wo WIR es können. Für ein kleines Stück gutes Leben. JETZT und HEUTE !

In diesem Sinne wünsche ich Euch und uns allen ein gutes neues Jahr .

P.S. Praktische Anwendungen folgen in den nächsten Monaten auf dieser Seite.

Foto: cco pixabay

 

 

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3 Gedanken zu “Das gute Leben beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit

  1. Guten Morgen, ich habe soeben deine neueste Mail vom 2. Januar gelesen und kann dir nur beipflichten! Ich fühle mich auch in keinster Weise von der Politik vertreten und denen ausgeliefert, aber welche Alternativen haben wir???

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    1. Liebe Anja, ich glaube , wir müssen/können uns in kleinen Gemeinschaften vor Ort zusammenfinden und aktiv werden. Das fängt damit an, dass wir einander überhaupt erstmal „erkennen“ und kennenlernen. Aber über die neuen Medien ist das einfacher, wie unsere Unterhaltung hier zeigt. Mut gehört dazu. Mut , aus der Masse herauszutreten. Ich werde hier im Laufe der Zeit weitere Beispiele geben. Liebe Grüße und trotz allem ein gutes neues Jahr.

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  2. Bravo!
    Viel Glück und Erfolg für ihre Initiative.

    Die gerade in den USA im November abgelaufenen Wahlen haben gezeigt, dass die Basisinitiative den größten Erfolg verspricht – der von den ‚organisierten‘, parteipolitisch strukturierten örtlichen Vertretungen nicht zu erwarten ist.

    Das dortige Beispiel zeigt aber auch, dass es darauf ankommt diese Initiative in politisches Handeln, in Teilnahme an der Wahl, um zu münzen, weil der Schub ansonsten wirkungslos verpufft.
    Auf lokaler Ebene Repräsentanten der Menschen zu finden, die sich nicht mehr durch die etablierten Parteien repräsentiert fühlen und diese als Einzelkandidaten aufzustellen und dann zu wählen – das ist der Weg zum Erfolg. Wichtig ist es ebenso, jene Menschen anzusprechen, die nicht *gegen* etwas sind, sondern sich *für* etwas einsetzen wollen und das auch in einer Wahl durchsetzen.

    Bis der Aufbau einer eigenen Struktur zu Ergebnissen führt rate ich dazu doch eine der vorhandenen Parteien zu wählen, weil „Nicht wählen“ den beiden größten Parteien und der AfD zugute kommt – und das bedeutet Stillstand oder Rückschritt, wie wir es ja seit Jahren sehen.

    Gefällt 1 Person

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